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FUNKTIONSSTÖRUNGEN

Die häufigste Form der Gesichtsschmerzen ist die "Myoarthropathie des Kausystems", MAP. Darunter versteht man eine Störung des Kausystems, die ihren Ursprung in der Regel in der Kaumuskulatur (Myopathie), seltener in den Kiefergelenken (Arthropathie) oder in beiden (Myoarthropathie) hat. Oft steht sie in Verbindung mit Fehlfunktionen wie dem Knirschen und Pressen (Bruxismus).

Die Prognose der Myoarthropathien des Kausystems ist im Allgemeinen gut. Im Zentrum der Therapie stehen die Schonung des Kausystems, das Erlernen einer korrekten, entspannten Unterkieferhaltung und die Durchführung einfacher Dehnungsübungen. Bereits mit diesen wenigen Anweisungen kann den meisten Patienten geholfen werden.
In gewissen Fällen ist das Anfertigen einer Schiene nötig, die in der Nacht getragen wird und mithilft Kiefergelenk und Kaumuskulatur zu entspannen und Ihre Zähne zu schonen.

Das häufigste Symptom der MAP ist der Schmerz. Zusätzlich können Patienten über meistens nicht schmerzhafte Kiefergelenkgeräusche, Knacken oder Reiben und weniger oft auch über eine schmerzhaft eingeschränkte Mundöffnung klagen. An der Schmerzgenese sind vor allem Entzündungen und Verhärtungen der Kaumuskulatur und nur seltener degenerative Veränderungen oder eine Fehlfunktion des Diskus der Kiefergelenke beteiligt.

Am häufigsten sind Frauen im Alter von 25 bis 50 Jahren betroffen. Jedoch findet man Symptome einer Myoarthropathie auch schon im Kindesalter. Ihre Häufigkeit steigt rapide mit dem Alter, und sie sind bereits bei Jugendlichen praktisch genauso oft anzutreffen wie bei Erwachsenen.