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Weisheitszähne: Krumme Wege der Weisheit...

Die entwicklungsgeschichtliche Verkürzung unseres Kiefers vermindert auch den Raum für unsere 32 Zähne. Weil die vier Weisheitszähne erst im Alter zwischen 16 und 35 Jahren durchbrechen - wenn überhaupt - fehlt ihnen oftmals der benötigte Platz. Als unsere Vorfahren ihre Nahrung kräftig zerkleinern mussten und dazu ein starkes Gebiss benötigten, war der Kieferknochen noch grösser. Heute sind unsere Speisen weicher, wir brauchen weniger Zähne und weniger Kraft zum Beissen. Die Weisheitszähne sind zum Kauen überflüssig geworden. Für die vier Weisheitszähne ist deshalb oft kein oder nur ungenügender Platz vorhanden. Die «Achter», wie sie von Fachleuten genannt werden, brechen oft kaum oder nur teilweise durch, wachsen schief oder quer. So können sie Druck auf die vor ihnen liegenden Backenzähne ausüben. Schmerzen sind die unangenehmen, aber noch harmlosen Folgen. Weisheitszähne rechtzeitig raus! Die nötige Entfernung eines oder mehrerer Weisheitszähne ruft bei vielen Patienten Angstzustände und Schweissausbrüche hervor. Dabei wird vergessen, dass diese heute überflüssigen Relikte aus grauer Vorzeit hervorragende Schlupfwinkel bilden können für Beläge, die sich dort sammeln. Karies, Entzündungen, Schwellungen, ja gar Abszesse können entstehen. Und wenn diese unangenehmen Beschwerden erst in fortgeschrittenem Erwachsenenalter auftreten, sind möglicherweise zusätzliche Komplikationen die Folgen. Denn die Entfernung der Weisheitszähne wird mit zunehmendem Alter immer komplizierter. Aber viele Weisheitszähne wachsen völlig unauffällig und lassen sich normal pflegen. Sie werden natürlich belassen.

aus Patientenzeitschirft der SSO, Nr. 29 2005